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Bei der Fährtenarbeit wird eine Spur (Wiese, Acker,...) von einem Fährtenleger nach einem bestimmten Schema und einer bestimmten Schrittzahl gelegt. Dabei legt er auf der Fährte Gegenstände (Kunststoff, Holz, Leder, 5/1/0,5 cm) ab, auf die der Hund bei der Ausarbeitung entweder zu verweisen oder dem Hundeführer zu bringen hat. Jener folgt dem Hund an einer 10 m langen Leine. Je nach Prüfungsstufe wird die Fährte vom Hund eine bestimmte Zeit (30 min bis 3 h) nach der Fährtenlegung ausgearbeitet.
Man unterscheidet Eigenfährten und Fremdfährten. Bei der Eigenfährte wird die Fährte vom Hundeführer selbst gelegt und bei der Fremdfährte von einem geprüften Fährtenleger.
Er gibt in Bezug auf die Aufnahme einer Spur zwei unterschiedliche Auffassungen und Ausbildungen:
Während die Duftspur bei der Entstehung der Fährte vom Wind abgedriftet wird und so neben der mechanischen Spur liegt, folgt der Hund bei der Fährtenarbeit der mechanischen Spur. Die mechanische Spur lässt neben dem optischen Eindruck auch eine Geruchsspur zurück, die der Hund verfolgt. Das Geruchsbild entsteht hier durch:
Im Gegensatz zur Duftspur, die unter guten Bedingungen Wochen erhalten bleiben kann und wirklich dem Individuum zugeordnet werden kann, lässt sich die mechanische Spur oft nur für sehr kurze Zeit verfolgen. Kreuzende andere Spuren können zur Irritation führen, da sie aus den gleichen Duftkomponenten bestehen. Schon ein Regenschauer kann dazu führen, dass die Spur nicht aufgenommen und verfolgt werden kann.